Wie bin ich zum Islam gekommen?
Ich bin nicht wegen meinem Mann, sondern durch meinen Mann, der mir den Islam näher brachte, erklärte und später auch vorlebte, zum Islam gekommen. Alhamdulillah.
Vorher war ich wie fast jeder auf der Suche, beschäftigte mich mit anderen Religionen.
Ich war auf der Suche nach dem Sinn meines Lebens. Ich war hin und her gerissen, entweder passte das nicht oder es widersprach sich dort. Es gab keinen wirklichen Halt, es gab keinen gültigen Bestand, der nicht wieder aufgehoben werden konnte.
Du wirst von der Gesellschaft und deinem Umfeld geformt und geprägt.
Die Moral die durch das formen entsteht, stimmt nicht mit deinem Selbst überein, und diese unstimmigen Momente – weil es sind nur Momente des Bewußtwerdens – überwältigten mich und
gaben Anstoß zum Nachdenken und zum weiter suchen. Alhamdulillah Allah hat mir den Weg gezeigt.
Der Islam deckt sich mit anderen Religionen, deckt sich mit der Wissenschaft, deckt sich mit alltäglichen Weisheiten. Im Islam gibt es keine Widersprüche zu bestehenden Dingen.
Der Islam ist eine einfache Lebensweise, die nicht veraltet ist, sondern dem Menschen angepasst.
Je mehr man sich mit Islam beschäftigt, je mehr wird der Charakter positiv geformt und ausgebildet. Im Islam wird diese Charakterbildung gefördert und ist auch wichtig um Allah immer wieder näher zu kommen. Der Alltag und Shaitan lenken dich immer wieder ab.
Aber die Erziehung des Glaubens im Herzen gelingt nur durch tägliches Gedenken an Allah , durch Nachdenken und Betrachten seiner Zeichen, durch freiwillige Taten für Allah.
Die Kraft des Islam liegt in seiner Einfachheit, er regelt die kleinsten Bereiche. Ja und so liegt der Islam nahe.
Was habe ich im Islam gefunden?
Gewissheit das es eine höhere Macht, das es Allah gibt. Eine Gewissheit die mit meinem Inneren in Einklang gebracht wurde. Eine Gewissheit die ich erst durch Wissen, durch Praktiken, durch Quran und Sunna erlangte. Diese Gewissheit hat sich immer mehr verstärkt zu einer „absoluten“ Gewissheit, Alhamdulillah.
Dadurch habe ich auch innere Ruhe gefunden, die Wahrhaftigkeit erkennen zu dürfen, sozusagen Frieden in mir Selbst mit dieser Welt.
Zufriedenheit in Allem was Allah für mich vorgeschrieben hat. Das macht das Leben einfacher.
Iich weiß das es auch noch hart kommen kann, denn Allah prüft seine Diener. Er prüft sie mit Hunger, mit Furcht, mit Mangel an Besitz und Seelen und anderem. Doch nur die Standhaften und Gottesfürchtigen gekommen ihren Lohn. Und wie? Durch Vertrauen auf Allah. Möge Allah alle mit Leid Geprüften Muslime standhaft machen.
Ich habe meinen Sinn erkannt, nämlich ein Diener Allahs zu sein und ihm dienlich zu sein.
Wie es im Quran steht: Ich habe die Menschen und Dschinn erschaffen damit sie mir dienen.
Ihm dienlich sein hört sich vielleicht lächerlich an, aber gemeint ist tatsächlich Allah in seiner Anbetung und in den Taten zu dienen. Seine Gebote und Verbote zu befolgen, denn Er, der Erhabene, der Allmächtige, weiß es besser.
Ich empfinde tägliche Dankbarkeit. Dankbarkeit in Demut, und äußere sie auch in 5 täglichen Gebeten, in Taten, wie eben auch das Kopftuch. Überhaupt, das man alles was man tut für Allah macht, das ist auch Gottesdienst.
Es gibt einen schönen Hadith, überliefert von Aischa -Frieden auf ihr, das der Prophet -Frieden und Segen auf ihm- lange Zeit im Gebet stand bis seine Füße anschwollen. Und Aischa fragte ihn warum er das tue, weil Allah in doch schon vergangene und zukünftige Sünden vergeben hat. Und er antwortet: soll ich nicht ein dankbarer Diener sein?
Also meine Erkenntnis: Die wahre wirkliche Freiheit ist nicht was viele meinen, nämlich machen zu können was sie wollen, wie sie wollen, sich loszulösen von Werte und Normen. Sondern die wahre Freiheit besteht im befolgen der Gebote und Verbote von Allah, so seltsam dies auch klingen mag. Und der Quran dient dazu als Rechtleitung, ist sozusagen das Handbuch eines Gläubigen und natürlich auch die Sunna des Propheten Muhammed – Frieden und Segen seien auf ihm.
Subhana Allah, der Islam ist klar und einfach und für Jedermann und -Frau gedacht . Vor Allah sind beide gleich. Laut Quran ist der Beste unter uns vor Allah, der Gottesfürchtigste.
Islam hat nichts mit Frauenunterdrückung zu tun. Im Islam werden Frau und Mann aber auch nicht gleich gemacht, sondern jeder hat entsprechend seiner körperlichen, seelischen und psychischen Eigenschaften besondere Aufgaben. Und wir wissen das Männer sich von Frauen unterscheiden. Aber zusammen ergänzen sie sich und bilden eine Einheit.
An Alle Nichtmuslime- beschäftigt euch mit dem wahren Islam und fragt die richtigen Leute.
An alle Gläubigen Schwestern, forscht weiter denn der Schlüssel ist das richtige Wissen.
Denn wir wurden geschaffen durch Allah und zu ihm werden wir wahrlich zurückkehren. Amin