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Mein Weg zum Islam
Frage & Antwort

Ich bin jetzt seit fünf Jahren Muslima alhamdulillah.

Ich bin in einer evangelischen Familie aufgewachsen, habe aber als ich Kind war, nur zu Gott und nicht zu Jesus gebetet. Irgendwann war ich so unzufrieden mit dem christlichen Glauben, dass ich mich kaum Christin nennen möchte.

Ich glaubte, es muss etwas geben, aber ich konnte zu diesem Zeitpunkt nicht sagen, dass es Gott ist, denn ich konnte nur das Christentum in Verbindung mit Gott bringen. Judentum war für mich klar, dass das nicht die Wahrheit ist, denn ich habe trotz alledem geglaubt, das es Jesus gab, nur konnte ich nicht sagen, Jesus wäre der Sohn Gottes, und vom Islam hielt ich gar nichts, ich war voll gepumpt mit Vorurteilen. Ich war ein Spielzeug des Teufels und habe kaum einen "Genuss" ausgelassen.

Als ich dann mit meinem ersten Sohn schwanger war, wurde ich gezwungenermaßen ruhiger, hatte Zeit nachzudenken. Jede Frau, die das Wunder einer Schwangerschaft miterlebt hat, sieht, wie perfekt diese beiden Körper aufeinander eingestellt sind.  Mir war klar, das kann kein Zufall sein. Das ist die Schöpfung Gottes. Vor der Schwangerschaft hab ich sofort abgeblockt, als mein Mann mit dem Islam anfing und plötzlich machte das, was mein Mann da so sagte einen Sinn. Ich konnte der Wahrheit nicht länger widerstehen und konvertierte zum Islam. Alhamdulillah.

Doch ich wusste gar nichts zu diesem Zeitpunkt, ich habe die Schahada ausgesprochen und das war’s dann erstmal. Doch das Paradies ist teuer, und es reicht nicht nur zu glauben. Ich sah zwar wie mein Mann sich im Gebet vor dem Allmächtigen niederwarf und er forderte mich auch ständig auf zu beten, doch ich war zu faul, fand das alles viel zu schwer, und hab gar nicht verstanden wie wichtig das Gebet überhaupt ist.

Als ich dann zu zweiten Mal schwanger war, beschäftigte sich erst mein Mann vermehrt mit dem Islam, und so wurde meine Neugierde auch geweckt.

Ich fing dann auchan ohne ihn Vorträge zu hören, so wuchs mein Iman, und ich verspürte das Bedürfnis meinem Herrn zu dienen, und begann dann zu beten. Kurze Zeit später bat ich in fast jedem Gebet Allah darum mir die Kraft zu geben ein Hijab anzuziehen, es war ein Verlangen von mir mich zu bedecken, doch dann kamen immer diese Ängste, was denken die Leute, was sagen die Nachbarn. Alhamdulillah es dauerte nicht lange das Allah mein Dua erhörte und ich anfing "EuroHijab" zutragen.  Doch damit war ich nicht zufrieden und ganz schnell wurden meine Kleider länger, breiter und dunkler. Manchmal schauen die Leute auf der Strasse mich an als hätten sie Mitleid mit mir, doch die Wahrheit ist, dass ich sie bemitleide und ich glücklicher unter dieser Kleidung binals jemals zuvor, denn wie kann man unglücklich sein, wenn man weiß, das man die Zufriedenheit Allahs hat.

Und Wallahi, wenn ich eine Muslima sehe, die den Islam auchäußerlich richtig praktiziert, ich freue mich so sehr und ich finde diese Frau so schön, denn die Gottesfürchtigkeit macht sie schön.

 

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